[Rezension] Die Dämonenfängerin – Aller Anfang ist Hölle von Jana Oliver (The Demon Trappers #1)

[Rezension] Die Dämonenfängerin – Aller Anfang ist Hölle von Jana Oliver (The Demon Trappers #1)Die Dämonenfängerin - Aller Anfang ist Hölle
by Jana Oliver

Reihe: The Demon Trappers #1
Verlag: FJB
Erschienen am 2011
Genres: Fantasy, Paranormal, Romance, YA-Book
Seiten: 544
Format: Hardcover
Quelle: Rezensionsexemplar
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Die siebzehnjährige Riley, einzige Tochter des legendären Dämonenfängers Paul Blackthorne, hat schon immer davon geträumt, in seine Fußstapfen zu treten. Jetzt ergreift sie die Chance, sich zu beweisen. Im Jahr 2018 hat Luzifer die Zahl der Dämonen in allen größeren Städten erhöht. Wenn sie nicht mit ihren Hausaufgaben beschäftigt ist oder mit ihrer wachsenden Zuneigung zum engelsgleichen Dämonenfänger-Azubi Simon, ist Riley in Atlanta unterwegs, um geplagte Bürger vor Höllenbrut zu bewahren nur Dämonen ersten Grades natürlich, gemäß den strikten Regeln der Zunft. Das Leben ist so alltäglichl, wie es nur sein kann für eine ganz normale Siebzehnjährige. Aber dann ruiniert ein mächtiger Geo-Dämon fünften Grades Rileys Routineauftrag in einer Bibliothek und bringt ihr Leben in Gefahr. Und als ob das nicht schlimm genug wäre, trifft eine unvorhergesehene Tragödie die Fängerzunft. Nun hat Riley eine gefährlichere Zukunft vor sich, als sie sich jemals vorzustellen vermocht hat. [Quelle: Amazon]

ThrillerApokalypseEngelDreiecksbeziehungMagie


Meine Gedanken zum Buch

Mit der Dämonenfängerin habe ich den Debüt Roman von Jana Oliver in meinen Händen. Ich war von Anfang an sehr gespannt auf das Buch, und musste es nach dem ich es ausgepackt hatte erst einmal befühlen, denn ich gehe gerne mit meinen Fingern über Buchtiteln aus Siebdruck. Mich persönlich konnte die Gestaltung des Buches zu beginn schon einmal begeistern. die Gestaltung mag vielleicht zwar nicht jedermanns Geschmack sein und auf einige zu Kühl wirken, aber mir gefällt das recht schlichte Layout.

Nun aber zum Inhalt des Buches, denn meine Freude über das Layout wurde schnell getrübt durch die ersten Seiten, die mich so gar nicht in die Geschichte rein kommen ließen, denn zu beginn konnte ich mich mit dem Schreibstil nicht anfreunden. Bitte versteht mich nicht falsch, der Schreibstil ist sehr flüssig und gut geschrieben, ich hatte jedoch ein Problem mit den Dialogen, denn die Charaktere besitzen einen ausgezeichneten südstaaten Slang, der locker und leicht und nicht auf den Mund gefallen daher kommt, aber für mich war das Ganze am Anfang ein kleiner Störfaktor, an den ich mich gewöhnen musste. Je mehr ich die Charakter kennen gelernt hatte, um so mehr passte der Stil auch zu Ihnen.

Auf knapp 544 Seiten hat es die Autorin geschafft Ihren Charaktere eine gewisse Tiefe zu geben, so dass ich im laufe der Geschichte eigendlich jeden Charakter lieb gewonnen hatte und mit Ihm mitfühlen konnte. Während das Buch genung Raum bietet seinen Charakteren Leben einzuhauchen, braucht es in meinen Augen auch unendlich lange, um den Handlungsfaden zu spinnen. Zum Teil ging es mir so, dass ich nicht wusste, wohin mich die Story denn hinführen möche. Eigendlich gibt es im gesamten Verlauf des Buches keine Stelle an der nichts passiert. Für Spannung wurde meiner Ansicht nach genug gesorgt, aber das Große dahinter blieb mir verborgen und auch nach dem Ende des Buches warte ich noch immer darauf was denn nun wirklich passiert. Es führt also kein Weg an dem zweiten Teil vorbei, denn anstelle Fragen zu beantworten lässt das Finale des ersten Teils bei mir jedenfalls noch mehr Fragen aufkommen.

Auch wenn die Dämonenfängerin bestimmt für ein ehrer heranwachsendes Publikum gedacht ist, kann ich es auch den erwachsenen Lesern empehlen, denn die Autorin scheut sich nicht einige Szenen auch etwas deutlicher zu beschreiben und verschönt diese Szenen oder auch Missstände, wie sie in Rileys Zeit anzutreffen sind, in keinem Fall.

Abschliessend ist zu sagen, dass …

Ein gelungener Auftakt, der auf jeden Fall Lust auf mehr macht. Außer ein paar kleinen Schwachstellen ließ sich das Buch gut lesen und ich bin schon gespannt auf den zweiten Band, denn obwohl ich am Anfang ein paar Schwierigkeiten hatte mich ins Buch einzufinden, muss ich unbedingt wissen wie es weiter geht, denn für mich fängt die Geschichte jetzt erst an. Für alle die es dämonisch frech und locker mögen. Ich vergebe 3,5 von 5 Möhrchen mit Luft nach oben, da ich denke, dass der zweite Teil mich noch mehr ansprechen wird.

belle-4

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2 responses to “[Rezension] Die Dämonenfängerin – Aller Anfang ist Hölle von Jana Oliver (The Demon Trappers #1)

  1. Eine schöne Rezension und ich weiß GENAU WAS DU MEINST!! Ich finde auch, dass es beinahe schon auf einen Zwang in der Handlung hinausläuft, die Fortsetzung zu lesen…! Klar, man MUSS nicht, aber irgendwie geht es dann ja doch nicht anders… 🙁
    Die Gestaltung ist wohll echt Geschmackssache, aber meins ist es nicht so. Die Farben mag ich auch, aber dass Riley abgebildet ist, darauf hätte ich gut und gerne verzichten können, auch wenn es nach dem Lesen ganz gut passte…
    LG!

    1. Ally

      Ich liebe dieses Buch. Ich hab den Tip aus House of Night und bin gleich am 9 September in den Buchladen gestürmt und hab es gekauft. Ich find es extrem schade, dass man noch nicht weiss, wann das Band 2 auf Deutsch raus kommt.

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