[Rezension] Blutrote Schwestern von Jackson Pearce (Fairytale Retellings #1)

[Rezension] Blutrote Schwestern von Jackson Pearce (Fairytale Retellings #1)Blutrote Schwestern
by Jackson Pearce

Reihe: Fairytale Retellings #1
Verlag: PAN
Erschienen am 2011
Genres: Fantasy, Märchen, YA-Book
Seiten: 368
Format: Hardcover
Quelle: Rezensionsexemplar
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DIE ZARTE HAND DES TODES... Wenn es dunkel wird, ziehen zwei junge Frauen durch einsame Gassen und Wälder. Mit ihren blutroten Mänteln und süßen Parfüms locken sie Werwölfe an – aber wenn diese sich auf die vermeintlich hilflosen Opfer stürzen, ziehen Scarlett und Rosie ihre Äxte hervor und schlagen zu. Doch dann beginnt die jüngere Rosie zu ahnen, dass es noch mehr im Leben geben kann als die Jagd – und begeht einen Fehler, der sie und Scarlett in größte Gefahr bringt: Sie verliebt sich … [Quelle: Pan Verlag]

Magie / Märchen Thriller / Spannung Historisch / Kampf / Mut


Meine Gedanken zum Buch

Blutrote Schwestern ist nach „Drei Wünsche hast du frei“ das zweite Buch von Jackson Pearce und auch das zweite was ich von Ihr lese. Nachdem mir ihr Debüt sehr gut gefallen hatte, war es für mich klar, dass ich auch Blutrote Schwestern lesen werde, und ich muss sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde.

Blutrote Schwestern handelt von den beiden March Schwestern Scarlett und Rosie. Scarlett, die ältere von beiden wurde durch einen Unfall, bei dem sie ihre Schwester vor einem Fenris rettet und dadurch ihr eines Auge verliert und viele unansehnliche Narben davon trägt. Seit diesem Tag an, gibt es für Scarlett nur noch die Jagd auf die Fenris, und obwohl Rosie ihrer Schwester bei der Jagt behilflich ist, wünscht diese sich ein anderes, ein normales Leben. Dieses scheint zu finden, als sie sich in Silas, Scarletts ehemaligen Jagdpartner, verliebt und eine andere Seite des Lebens kennenlernt.

Jackson Pearce schafft es mit Blutrote Schwestern das Märchen um Rotkäppchen neu zu erzählen. Doch hier ist Rotkäppchen keines Falls hilflos, denn Scarlett und Rosie wissen ganz genau wie sie sich wären, gehen die beiden Schwestern doch mit einer Axt (Scarlett) und Jagdmessern (Rosie) auf Fenrisjagd. Obwohl ich Werwölfe bisher nicht sonderlich mochte, konnte ich mich mit den Wölfen von Jackson Pearce sehr gut anfreunden, denn erstens bezeichnet sie selber diese nicht als Werwölfe, sondern als Fenris, obwohl dies etwas verwirrent ist, denn der Fenriswolf ist in der nordischen Mythologie das erste Kind des Gottes Loki und der Riesin Angrboda, und zweitens kann man diese Wölfe hier nicht mir normalen Werwölfen vergleichen, da diese sich nicht nur bei Vollmond verwandeln, sondern dann wenn sie es in ihrer Gier wollen.

Was mit hier besonders gefallen hat, war die Darstellung der Scarlett March, denn anders als die meisten weiblichen Charaktere kann Scarlett sich selber sehr gut beschützen, sie ist wirklich sehr taff und durch ihre vielen Narben und dem fehlendem Auge ist sie mal keine überirdische Schönheit, sondern einfach eine Heldin die man gerne haben muss. Auch die liebe zu ihrer Schwester fand ich sehr gut dargestellt. Leider überragt Scarletts starker Charakter den von Rosie ein bisschen und lässt diesen daher etwas blass aus sehen, aber damit konnte ich umgehen.

Das Buch war wie beim Debüt sehr flüssig zu lesen und ich konnte mich somit sehr gut auf die Story konzentrieren. Meistens bemängele ich die Länge eines Buches, aber hier ist es eher anders herum, von meiner Seite aus hätte das Buch ruhig noch ein paar Seiten mehr haben können, denn gerade das Ende kam für mich dann doch etwas zu schnell. Aber bei den ganzen vielen Trilogien die zur Zeit erscheinen, empfand ich Blutrote Schwestern dennoch als erfrischend, da es sich hier um einen in sich abgeschlossenen Teil handelt, der alles zu bieten hatte, Aktion, Romanze und auch einer Hauch von Dunkelheit.

Abschliessend ist zu sagen, dass …

Blutrote Schwestern kann ich jedem empfehlen, dem „Drei Wünsche hast du frei“ hast du frei mochte und für alle die gerne klassische Märchen in einem neuen Gewand, vielleicht einen blutroten Mantel :), lesen. Besonders Scarlett March machte diese Buch für mich etwas besonderes. Ich freue mich jedenfalls schon auf den neuen Teil der Fairytale Retellings – Reihe, in der dieses Mal dann die Geschichte von Hensel und Gretel neu erzählt wird. Ich vergebe für eine gelungen Geschichte mit tollen Schwestern und einem süßen Waldarbeiter 4 von 5 Belles.

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