[Rezension] Meridian – Dunkle Umarmung von Amber Kizer (Fenestra #1)

[Rezension] Meridian – Dunkle Umarmung von Amber Kizer (Fenestra #1)Meridian - Dunkle Umarmung
by Amber Kizer

Reihe: Fenestra #1
Erschienen am 2009
Genres: Fantasy, Paranormal, Romance, YA-Book
Seiten: 352
Format: Hardcover
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Goodreads

Wenn kleine Tiere spüren, dass der Tod nah ist, suchen sie Meridians Nähe, um an sie gekuschelt zu sterben. Das war schon immer so, seit Meridian geboren wurde, und sie macht sich längst keine Gedanken mehr darüber. Doch an ihrem 16. Geburtstag ist plötzlich etwas anders: Als vor Meridians Haus ein schwerer Unfall passiert, empfindet das Mädchen den Schmerz der Sterbenden am eigenen Leib - und entgeht selbst nur knapp dem Tod. Jetzt erst erfährt sie die Wahrheit: Sie gehört zu den Fenestras, die den Seelen der Verstorbenen das Fenster zum Himmel öffnen können. Ihre Gabe ist nun voll erwacht und bringt Meridian in größte Gefahr, denn die Fenestras haben dunkle Gegenspieler... [Quelle: Lovelybooks]

MagieRomanzeParanormal


Meine Gedanken zum Buch

Die Insekten waren die ersten, die zu mir kamen, nachdem meine Eltern mich aus dem Krankenhaus nach Hause brachten, mussten sie tote Ameisen aus meinem Tagekörpchen entfernen. »Tot« war das erste Wort, das ich lernte.

Selten bin ich mit einer Kurzbeschreibung einverstanden, und das sollte hier auch so sein. Eigendlich könnte die Kurzbeschreibung sehr gut sein, aber im anbetracht der Lange des Buches und der Geschichte, erzählt die Kurzbeschreibung in meinen Augen bereits alles wichtige. Sicherlich geschehen auf 352 Seiten mehr als in der Kurzbeschreibung beschrieben, doch die Kernthemen sind alle vorhanden.

Was der Leser, der die Kurzbeschreibung gelesen hat bereits weiß, erfährt Meridian erst nach fast 100 Seiten. Damit ist für mich klar gewesen, dass sich die Geschichte des Buch sehr lang ziehen wird und es dauern kann bis Amber Kizer zum Thema kommt. Leider war es auch so. Alles wichtige was auf den gesamten 352 Seiten geschehen ist, hätte sie auch etwas straffen können und dann gleich weiter schreiben können.

An den Schreibstil musste ich mich am Anfrang ein bisschen gewöhnen. Er war zwar nicht schlecht, aber sonderlich faszinieren konnte er mich nicht. Ich hatte hier nicht das Gefühl das der Funken überspringt. Leider konnte sich das auch bis zum Ende nicht sonderlich bessern.

Neben dem Schreibstil hatte ich auch einige Probleme mit den Hauptcharakteren. Meridian war für mich am Anfang eine zickige unausstehliche Person, so wie sie Tens, den Schützling ihrer Tante, immer angemacht hat, war einfach nur pupertär. Dies änderte sich zwar zum Ende des Buches, denn ja die beiden finden sich am Ende natürlich toll, aber es gab nicht wenige Stellen, an denen ich ihr einfach den Mund verboten hätte. Abegesehen von Tens und Meridian bleiben die anderen Charaktere auch recht unscheinbar. Die Tante, die selber eine Fenestra ist und Meridian bei ihrer Aufgabe helfen soll, hätte als anscheinend so wichtige Person nicht blasser sein können.

Vom Setting her kann man vom ersten Band nicht viel erwarten, spielt der Großteil der Geschichte doch entweder im Haus der Tante, oder in der umliegenden Umgebung. Leider fehlte mir hier etwas liebe zum Detail. Schade eigentlich, denn im Grunde bietet die Geschichte eine Menge an tollen Ideen. Und durch ein paar kleine Handlungsbögen, die hineingewoben werden, aber am Ende des Buches leider noch wie ein loser Faden wirken, kann man hoffen, das es im zweiten Band spannender weiter geht, und Meridian endlich ein bisschen mehr handelt.

Abschliessend ist zu sagen, dass …

Mit dem ersten Teil der Fenestra-Reihe schafft es Amber Kizer durchaus, eine interessante Geschichte zu erzählen, die aber leider erst zum Ende hin wirklich interessant wird, und man unbedingt den zweiten Teil lesen muss, um zu erfahren wie es mit Meridian und Tens nun weiter geht. Ich kann nur empfehlen den ersten Teil als 300 Seiten Einführung zu sehen und dann gleich mit dem zweiten weiter zu machen, denn ich denke im zweiten Teil wird die Geschichte erst richtig an Fahrt aufnehmen und dem Leser mehr Informationen bieten. Durchaus lesenswert mit Platz nach oben. Ich vergebe daher gute 3 von 5 Punkte.

belle-3

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One response to “[Rezension] Meridian – Dunkle Umarmung von Amber Kizer (Fenestra #1)

  1. HUHU! 🙂
    ich wollte dir nur sagen, dass ich gestern die Isau Rezension schrieb und sie diese oder nächste WOche online gehen sollte und wollte mich noch einmal für die Leserunde bedanken, war schön 😉
    GLG,
    Charlousie

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