[Rezension] Die Bestimmung von Veronica Roth (Divergent #1)

[Rezension] Die Bestimmung von Veronica Roth (Divergent #1)Die Bestimmung
by Veronica Roth

Reihe: Divergent #1
Verlag: cbt
Erschienen am 2012
Genres: Dystopie, Romance, YA-Book
Seiten: 480
Format: Hardcover
Quelle: Rezensionsexemplar
Auf Amazon kaufenBeim Verlag kaufen
Goodreads

Altruan – die Selbstlosen. Candor – die Freimütigen. Ken – die Wissenden. Amite – die Friedfertigen. Und schließlich Ferox – die Furchtlosen … Fünf Fraktionen, fünf völlig verschiedene Lebensformen sind es, zwischen denen Beatrice, wie alle Sechzehnjährigen ihrer Welt, wählen muss. Ihre Entscheidung wird ihr gesamtes künftiges Leben bestimmen, denn die Fraktion, der sie sich anschließt, gilt fortan als ihre Familie. Doch der Eignungstest, der über Beatrices innere Bestimmung Auskunft geben soll, zeigt kein eindeutiges Ergebnis. Sie ist eine Unbestimmte, sie trägt mehrere widerstreitende Begabungen in sich. Damit gilt sie als Gefahr für die Gemeinschaft. Beatrice entscheidet sich, ihre bisherige Fraktion, die Altruan, zu verlassen, und schließt sich den wagemutigen Ferox an. Dort aber gerät sie ins Zentrum eines Konflikts, der nicht nur ihr Leben, sondern auch das all derer, die sie liebt, bedroht…

RomanzeHistorischDystopie


Meine Gedanken zum Buch

Beatrice wurde in der Fraktion der Altruen, der Selbstlosen geboren. Doch Beatrice hält sich in keiner Weise für selbstlos. Nie könnte sie so sein wie ihre Mutter oder ihr Vater. Als am Tag des Eignungstest  klar wird, dass Beatrice zu keiner Fraktion zugeordnet werden kann, ist ihr klar, dass sie ihre alte Fraktion verlassen muss und schließt sich den Ferox an. Doch hier hat Beatrice es nicht gerade leicht. Denn ihre alte Fraktion wird von den Wenigsten geschätzt und so sieht sie sich den Anfeindungen der anderen schnell ausgesetzt. Doch nach und nach kann Beatrice, die sich von nun an Tris nennt, zeigen was in ihr steckt und überrascht damit nicht nur die anderen, sondern auch sich selber. Doch Tris begibt sich dadurch selbst in Gefahr, denn innerhalb der Gruppe der Initianten möchte jeder der erste sein, denn nur wer unter die ersten 10 kommt darf auch in der Fraktion bleiben. Alle anderen werden zu Fraktionslosen und somit zur untersten Klasse des Systems.

Bereits als Divergent auf Englisch erschien, nahm die Begeisterung kein Ende. Divergent avancierte zum Liebling unter den Dystopien. Als dann bekannt wurde das sich Cbt die Rechte am Debut von Veronica Roth sichern konnte war klar dass ich das Buch lesen muss und es war nicht verwunderlich, dass meine Erwartungen natürlich hoch waren und zum Glück konnte Divergent diese Erwartungen auch erfüllen. Das Buch erfüllte sogar mehr als meine Erwartungen, denn wie so viele Leser bin auch ich regelrecht begeistert gewesen. Nun ja eigentlich bin ich es immer noch, denn Veronica Roth hat es geschafft mit ihrem Roman mir eine interessante Welt zu zeigen. Die Hintergründe wie es zu einer neuen Weltordnung kam sind bei einer Dystopie ja immer die Gleiche. Entweder wurde die Menschheit auf Grund einer Katastrophe dezimiert oder auf Grund eines Krieges. Nun hier war es ein Krieg, der dazu geführt hat, dass sich die Menschen in unterschiedliche Fraktionen teilen, denn jede Gruppe sah einen anderen Aspekt als Grund für den Krieg. Regiert wird diese neue Welt von den Altruen, denn als Selbstlose gelten sie als unbestechlich. Leider existieren natürlich auch hier Neider und Unruhestifter und genau darum geht es auch im großen Sinne. Zu viel möchte ich hier nicht verraten, denn wie Veronica Roth den Bogen in ihrer Geschichte spannt ist einfach klasse.

Erzählt wird die ganze Geschichte aus der Sicht von Tris. Dadurch erhält man natürlich einen sehr guten Einblick in ihre Gefühlswelt. Diese Gestaltet sich äußerst interessant und macht sie auf ihre Art sympathisch. Es war einfach toll zu sehen, wie sich Tris mit der Zeit entwickelt und selber merkt was in ihr steckt. Aber nicht nur Tris konnte mich überzeugen. Außer ein paar Ausnahmen sind Veronica Roth wirklich sehr interessante Charaktere gelungen, die sich super in die Story integrieren  lassen. Neben Tris mochte ich zum Beispiel auch ihre Freundin Christina, die sie unter den neuen Ferox kennen gelernt hat.

Natürlich darf auch eine ganz zarte Romanze nicht fehlen, aber hier halte ich mich zurück was das betrifft, denn gerade diese Momente konnten mich begeistern und die Spannung hoch halten. Denn gerade die interessanten Charaktere machen das Buch zu etwas besonderem. Anders als bei manch anderen Büchern ist mit während des Lesens nie bewusst geworden, dass es sich hierbei um einen Debutroman handelt. Ich hoffe nur, dass Veronica Roth das Nivea im zweiten Band halten kann. Der zweite Band mit dem Namen Insurgent erscheint auf Englisch bereits im Mai dieses Jahres. Wir deutschen Leser werden leider wieder bis zum nächsten Jahr warten müssen. Ich bin aber gespannt wie die Bewertungen ausfallen werden.

Wo mir bestimmt die Meisten zustimmen werden, ist natürlich, dass es eine sehr gute Entscheidung vom Verlag war das Originalcover übernommen zu übernehmen. Die leichte Farbänderung finde ich dabei sogar sehr gut, da das Cover dadurch noch ein bisschen mehr leuchtet und besser zur Geltung kommt.

Abschliessend ist zu sagen, dass …

 „Die Bestimmung“ konnte meine Erwartungen wirklich erfüllen. Es hat mit so viel Spaß gemacht Tris bei ihrer neuen Fraktion zu begleiten, dass die Seiten einfach nur so an mir vorbei flogen. Leider zu schnell, so dass sich das warten nun zu einer kleinen Qual entwickelt. Das Buch kann ich jedem empfehlen, der eine spannende und interessante Dystopie lesen möchte, die mit vielen neuen Ideen und einer wunderbaren Handlung aufwarten kann. Dabei ist auch anzumerken, dass sich  „Die Bestimmung“ sowohl für weibliche als auch für männliche Leser eignet. Leider wird dieser Aspekt in vielen Fällen nie so deutlich, da viele Bücher im Moment von einer weiblichen Feder geschrieben werden.

belle-5

 
Share:

Kommentar verfassen