[Rezension] The Legion – Der Kreis der Fünf von Kami Garcia (The Legion #1)

[Rezension] The Legion – Der Kreis der Fünf von Kami Garcia (The Legion #1)Legion - Der Kreis der Fünf
by Kami Garcia

Reihe: Legion #1
Verlag: cbt
Erschienen am 28. Oktober 2013
Genres: Paranormal, Romance, Thriller, YA-Book
Seiten: 320
Format: Hardcover
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Goodreads

Als Kennedy Waters ihre Mutter tot auffindet, bricht ihre Welt zusammen. Noch ahnt sie nicht, dass dunkle Mächte am Werk sind. Bis die attraktiven Zwillinge Jared und Lukas Lockhart in ihrer Tür stehen und sie gerade noch retten – vor einem wütenden Rachegeist, der Kennedy töten wollte. Die beiden Brüder erzählen ihr von »The Legion«, einer jahrhundertealten Geheimgesellschaft, deren Aufgabe ist, die Welt vor einem mächtigen Dämon zu schützen. Alle fünf Mitglieder der Legion starben in einer einzigen Nacht. Und Kennedys Mutter war eine von ihnen. Jetzt ist es an Kennedy, ihren Platz einzunehmen. An der Seite der neuen Mitglieder der Legion, Alara, Priest und den Zwillingen, begibt sich Kennedy auf die Suche nach der einen Waffe, die den Dämon aufzuhalten vermag … im ständigen Kampf gegen tödliche Rachegeister. 

RomanzeDreiecksbeziehungKrimiParanormal


Meine Gedanken zum Buch

Nach den ersten drei tollen Büchern die ich vom Autorengespann Kami Garcia und Margaret Stohl gelesen hatte und die mich unheimlich begeistern konnten wollte ich nun wissen, ob Kami genauso gut auch ohne ihre andere Hälfte schreiben kann. Daher war The Legion – Der Kreis der Fünf  sehr schnell vorbestellt und musste auch ziemlich bald gelesen werden. Da ich mich ein paar Tage zuvor die Kurzbeschreibung zu sehr gespoilert hatte, vermied ich es hier die Inhaltsangabe zu lesen und lies mich überraschen. 

Was ich vor fand war eine Geschichte, die von den Wesen her nicht neu war, mich auf Grund ihrer Art und Weise jedoch zu fesseln wusste. Den Anfang machte bereits meine erste Begegnung mit Kennedy. Da diese Geschichte aus der Sicht von Kennedy erzählt wurde, machte wir beide gleich auf der ersten Seite Bekanntschaft. Doch der Einstieg war schon kurios. Ich war sofort mittendrin, denn wir begleiten Kennedy auf den Friedhof. Meine erste Frage war sofort, was will sie auf dem Friedhof??? Ich weiß nicht was mein erster Gedanke war, aber das sie dort ihre Katze suchen würde, wäre mir im Traum nicht eingefallen.

Auf Grund der Kürze des ersten Bandes, war ich sehr froh, dass sich Kami nicht mit endlos langen Erklärungen aufhält, sondern den Leser gleich in die Geschichte einbezieht. Kennedy war mir von Anfang an sympathisch. Ich weiß nicht wie ich sie beschreiben soll, aber sie ist zum Glück kein naives Mädchen, sondern kam mir bereits auf den ersten Seiten als starke Person rüber. Im Laufe des Buches verliert sie diese Stärke meiner Meinung nach ein bisschen und fängt an an sich selbst zu zweifeln, aber diese Zweifel konnte ich gut nachvollziehen und waren daher auch passend. Außer Kennedy konnten mich auch die anderen vier Mitglieder der Legion begeistern. Lukas und Jared haben mir beide gleich von Anfang an gefallen, auch wenn meine Favorit im Moment noch der junge Priest ist. Ich hoffe jedoch, dass ich im zweiten Band über alle Mitglieder noch mehr erfahre, denn auf Grund der Kürze blieb den Charakteren nicht viel Zeit sich weiterzuzeigen. 

Wie am Anfang der Rezension bereits erwähnt sind die Wesen in dieser Geschichte nicht neu, denn jeder von uns hat bereits Bücher über Dämonen oder Geister gelesen. Über Rachegeister hatte ich jedoch bisher noch nichts vor meine Lesernase bekommen. Und so war ich genauso neugierig und interessiert wie Kennedy mehr über diese Wesen zu erfahren. In einigen Werbungen für das Buch stand die Schlagzeile, das The Legion wie eine Mischung aus Supernatural und The Da Vinci Code. Vielleicht kommt diese Beschreibung dem Ganzen recht nahe, denn mit bösen Geistern müssen sich die fünf Mitglieder der Legion auf jeden Fall beschäftigen und wäre das nicht schon genug Arbeit geht es auch noch darum ein Geheimnis zu lüften, dass die geistige Fähigkeit eines jeden Mitgliedes fordert.

Spannend, mit viel Elan, einer kleinen Priese Humor und einem Hauch von Romantik zeigt Kami Garcia was sie auf nur wenigen Seiten erschaffen kann. Einziger Schwachpunkt in der Geschichte war meiner Ansicht nach das unnötige anbringen einer kleinen Dreiecksbeziehung. Diese hätte sich Kami sicherlich sparen können, weil sie so stereotyp wirkt wie in allen anderen Jugendbüchern auch. Wäre diese Tatsache nicht, würden bestimmt auch Jungs an dem neusten Werk von Kami Gefallen finden. So richtet sich die Zielgruppe wieder an die weiblichen Leser und auch hier weiß ich, dass nicht alle davon begeistert sind.

Leider musste ich mich bereits viel zu früh von Kennedy und den anderen trennen, denn im Gegensatz zu den Caster Chronicles besitzt The Legion einfach zu wenig Seiten. Ich hoffe nur, dass der zweite Band etwas dicker ist und ich noch einen paar Stunden länger mit Kennedy, Lukas, Jared, Priest und der taffen Alara auf Geisterjagt gehen kann. Und wer sich jetzt fragt, ob das wie bei den Ghostbustern ist, dem kann ich nur mit den Worten von Lukas und Jared antworten:  … es ist eher wie ein Exorzismus!

Abschliessend ist zu sagen, dass …

Yes she can! Kami kann es auf jeden Fall auch ohne Margaret. Geister sind zwar nicht neu, aber die Wege die Kami in The Legion – Der Kreis der Fünf begeht sind noch unbetreten und daher recht erfrischend. Außerdem wartet The Legion mit interessanten Charakteren auf, von denen man immer mehr wissen möchte. Für mich blieb kein Wunsch offen. Der Nachteil auch hier wieder, dass der Leser ein Jahr auf die Fortsetzung warten muss und das der erste Band für meinen Geschmack zu kurz war. Bleibt zu hoffen, das sich Legion gut genug verkauft, so dass es auch auf deutsch weitere geht. Daher greift zu, lest es und werdet das geheime sechste Mitglied der Legion.

belle-5


4 responses to “[Rezension] The Legion – Der Kreis der Fünf von Kami Garcia (The Legion #1)

  1. Das klingt ja toll. Ich mochte „Sixteen Moons“ sehr, habe die Reihe aber bislang noch nicht fortgesetzt. Ich war mir nicht sicher, ob das neue Buch der Autorin wirklich was für mich ist. Irgendwie war mir der Klappentext zu schwammig. Aber nach deiner Rezi kommt das Buch auf jeden Fall auf die Wunschliste. 🙂

    1. Du kannst es wirklich lesen. Mir hat es sehr gut gefallen. Ich war nur etwas traurig, dass es so kurz war. Gerade weil Sixteen Moons so schön lang war. Die anderen beiden Bände der Caster Chronicles solltest du aber auch lesen.

  2. Oh, das klingt super! Mir hat Beautiful Creatures ja gut gefallen, jetzt bin ich mal gespannt, wie mich die Autorinnen einzeln überzeugen. Icons von Margaret Stohl habe ich auch schon zu Hause auf dem SuB, vielleicht kommt Legion ja bald dazu ;-).

    1. Hi Steffi,

      ich bin der Ansicht du kannst es wirklich lesen. Es ist zwar leider nicht so lang wie BC, aber auch schön zu lesen. Ich freue mich schon auf Band zwei 🙂 Wann immer der auch kommt.

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