[Rezension] Indigo – Das Erwachen von Jordan Dane (The Hunted #1)

[Rezension] Indigo – Das Erwachen von Jordan Dane (The Hunted #1)Indigo - Das Erwachen
by Jordan Dane

Reihe: The Hunted #1
Verlag: Darkiss
Erschienen am April 1st 2014
Genres: Fiction, Paranormal, Romance, YA-Book
Seiten: 362
Format: Hardcover
Quelle: Rezensionsexemplar
Goodreads

Ich will dich sehen, aber es ist zu gefährlich. Du darfst nicht nach mir suchen. Versprich es mir. Als Rayne Darby die Nachricht ihres Bruders Luke auf ihrem Anrufbeantworter hört, ist sie völlig verwirrt. Überstürzt macht Rayne sich auf die Suche, bemerkt jedoch bald, dass sie verfolgt wird. In einem Tunnel sieht sie dann plötzlich ein blaues Licht, das von einem fremden Jungen ausgeht. Er hat die Arme ausgestreckt, die Lippen geöffnet in einem stummen Schrei – und ihre Verfolger ergreifen die Flucht. Ihr Retter heißt Gabe – mehr gibt er nicht von sich preis. Er scheint jedoch zu wissen, wo Luke steckt …

RomanzeKrimiParanormal


Warum ich dieses Buch lesen wollte
 

Indigo hatte ich lieber Weise vom Verlag zur Rezension zu geschickt bekommen. Seit letzter Zeit muss ich gestehen, dass mir die Bücher aus dem Impress Darkiss vom Mira Taschenbuch Verlag sehr gut gefallen. Indigo gehörte auch dazu.

Meine Gedanken zum Buch
 

Nach meinen zwei Fehlschlägen im März hoffte ich, dass ich mit Indigo – Das Erwachen von Jordan Dane mehr Glück haben würde. Und zum Glück war es auch der Fall. Ich weiße gleich am Anfang meiner Rezension darauf hin, dass ich dem Buch einen halben Punkt vielleicht mehr gegeben habe, als es sonst der Fall wäre, aber gerade nach diesem Ende war ich von der Geschichte überzeugt und konnte auch im Anschluss an das Buch noch darüber Nachdenken.

Meine Begeisterung für Indigo – Das Erwachen bezieht sich in diesem Fall auf die Handlung. Im ersten Moment hat es mich ein bisschen an die Dilogie von Sarah Alderson erinnert, denn auch hier wurden Menschen auf Grund ihrer paranormalen Fähigkeiten gejagt. Aber die Geschichte entwickelt sich ziemlich bald zu einer eigenen Geschichte. Anders als in einigen anderen Reihenanfängen wirft uns Jordan Dane gleich mit einer Flucht in das Geschehen hinein. Wir befinden uns mit Lucas, einen 15-jährigen Jungen auf der Flucht. Das erste Kapitel ändert damit, das er die jüngere der neiden Schwestern Rayne anruft und ihr mittelt, dass sie nicht nach ihm suchen soll.

Als erfahrene oder auch unerfahrene Leser können wir uns natürlich denken, dass dieser Rat von Rayne nicht befolgt wird und sie sich erstrecht auf die Suche nach ihrem Bruder macht. Bei dieser Suche trifft Rayne auf Gabriel, der mehr zu verbergen hat als Rayne am Anfang denkt. Hier höre ich mit den Informationen auch schon auf, denn ich finde es immer gut, wenn man das Buch selber erkunden muss. Genau darum geht es doch, die Personen, die Handlung und das Setting selber zu erleben.

Ich kann euch nur so viel verraten, dass ich die Protagonisten zwar möchte, aber keine große Nähe zu ihnen aufbauen konnte, da sie mir etwas zu blass geblieben sind. Ich hätte vielleicht gerne an einigen Stellen etwas mehr über ihre Vergangenheit erfahren, so dass sie ein bisschen mehr Profil bekommen. Trotzdem waren sie mir nicht unsympathisch. Auch haben die Paare in diesem Buch ganz gut harmoniert. Rayne  ist zwar eine wirklich taffe Protagonistin und sie hat durch den Tod der Elter (ja da haben wir wieder ein Klischee) einiges mit gemacht und dennoch war die Tatsache, dass sie trotz ihrer Minderjährigkeit in einer Bar Fruchtsäfte trink etwas zu komisch, denn das hätte sie auch in einem normalen Café machen können und dann wäre alles ein bisschen weniger strange. Gabriel hingegen war mir gleich ans Herz gewachsen und erst ziemlich spät erfährt man etwas mehr über ihn und seine Vergangenheit. In meinen Augen sind er und Lucas in diesem Buch die tragenden Figuren.

Vom Schreibstil war ich etwas enttäuscht. Das lag aber denke ich nicht am Schreibstil der Autorin, sondern an der Übersetzung. Hier hätte das Lektorat ein bisschen achtsamer sein sollen, denn in dem Buch befinden sich doch einige Fehler, die für ein paar Verwirrungen sorgen. Dadurch habe es für mich auch einen Abzug in der B-Note, weil dies bei solch einem Buch nicht zu tolerieren ist. Außerdem hat mich die Ausdrucksweise manchmal gestört, besonders wenn es zum x-ten Mal heißt der Darby -Junge oder das Darby-Mädchen oder die Operation Darby hat…ich finde diese Ausdrucksweise hätte sich die Autorin sparen können.

 

Abschliessend ist zu sagen, dass …
 

Unterm Strich konnte mich der erste Band Indigo – Das Erwachen von der Hunter-Reihe gut unterhalten. Sicherlich ist er nicht perfekt, aber die Art von Protagonisten gab es wie in diesem Buch noch nicht und bewegt sich daher auf einer ganz neuen Ebene. Eine gute Paranormale Geschichte, die noch am Anfang steht und daher auch nicht die volle Punktzahl erhält. Ich bin gespannt wie es im zweiten Band weiter geht. Denn meiner Ansicht nach waren die Ereignisse im ersten Band nur ein ERWACHEN!

belle-4

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4 responses to “[Rezension] Indigo – Das Erwachen von Jordan Dane (The Hunted #1)

  1. Ich muss es auch noch lesen.. unbedingt!^^
    Deine Rezi gefällt mir gut, ich freu mich immer, wenn man gleich in die Geschichte hineingeworfen wird. Das kann zwar auch schief gehen, ist aber meistens besser als ein Anfang der so dahinplätschert. ):

    Liebe Grüße und einen schönen Samstag
    Katja

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