[Rezension] Soul Hunter von Simone Olmesdahl (Ruf des Todes #1)

[Rezension] Soul Hunter von Simone Olmesdahl (Ruf des Todes #1)Soul Hunter
by Simone Olmesdahl

Reihe: Ruf des Todes #1
Verlag: Romance Edition
Erschienen am May 1st 2014
Genres: Paranormal, Paranormal Romance, Romance
Seiten: 512
Format: Hardcover

Kann Liebe verlorene Seelen retten?  Wer ist dieser geheimnisvolle Fremde, der jeder Menschenseele in Philadelphia aus dem Weg zu gehen scheint? Und warum glaubt Maya, in diesen dunklen Augen eine vertraute Melancholie zu erkennen, die eine unendlich tiefe Sehnsucht in ihr weckt?  Fragen, auf die sie keine Antwort hat. Maya weiß nur, dass sie der Anziehung nachgeben und diesen Mann kennenlernen muss. Ein verhängnisvoller Fehler, denn mit Noah verbindet sie mehr als nur der Schmerz der Einsamkeit, und das tödliche Geheimnis, das er hütet, droht, nicht nur ihre gerade erst entdeckten Gefühle, sondern auch ihr Leben zu zerstören …

RomanzeThriller / SpannungMythologie


 Warum habe ich dieses Buch gekauft? 

In letzter Zeit sind bei mir mehr und mehr New Adult Romane auf dem Kindle gelandet und aus diesem Grund und weil ich den Romance Edition Verlag für mich neu entdeckt hatte, musste nach Zersplittertes Herz ein weiterer Roman aus dem aktuellen Programm bei mir einziehen. Meine Wahl viel dabei auf eben dieses Buch.

Meine Gedanken zum Buch 

Nach dem einige Leser in meinem Bloggerkreis von Soul Hunter sehr begeistert waren musste ich mich der Geschichte auch einfach einmal widmen.

Von der Grundidee war Soul Hunter wahnsinnig gut. Ich liebe ja Mythologie und wie Simone die unterschiedlichen Mythologien zum Thema Tod eingebaut hat war wirklich sehr gut, nur leider hat es für mich eine gefühlte Ewigkeit gedauert, bis ich ein bisschen mehr über Noah (und schon wieder dieser Name…sorry, aber ich kann ihn nicht mehr lesen) und seine Rolle erfahren habe. Normalerweise ist das ja nicht schlimm, aber hier hing ich wirklich bis zum letzten Drittel des Buches in den Seilen.

Normalerweise weil ich, dass ein 400-500 Seiten Buch im Schnitt 100 Seiten benötigt, bis der Leser ein bisschen erahnen kann, um was es in der Geschichte geht, aber wenn ich nach 200 Seiten immer noch nicht weiß, wer Noah ist und was seine Aufgabe ist und das Ganze dann erst auf den letzten 30 – 50 Seiten erklärt wird, dann kann ich leider nicht darüber hinweg sehen und muss mindestens einen Punkt Abzug geben.

Ein weiterer Punkt, der mir nicht gefallen hat, waren Maya und Noah. Zum einen muss ich den Autoren gegenüber immer ehrlich sein und in meiner Rezension schreiben, wenn ich Namen nicht mag. Vielleicht haben es einige von euch schon gelesen und wenn ihr meine Rezensionen auch weiterhin lesen werdet, dann hört ihr von mir noch öfters, dass bei mir meine Beziehung zu den Protagonisten bereits mit den Namen steht oder fällt. Und hier hatte ich auf Grund der Namen eine gewisse Abneigung. Besonders Noah war für mich nicht zu ertragen. Dafür kann die Autorin sicherlich nichts, aber wenn ich das dritte Mal in einem halben Jahr den Namen NOAH als männlichen Hautprotagonisten lese, dann kann ich da leider nicht mehr weg schauen, zumal ich den Namen so oder so nicht leiden kann.

Sein jüngerer Bruder wirkte kälter als die Antarktis. In seiner Aura lebte der Tod, was einem das Blut in den Adern gefrieren lies.

Ihr merkt, dass ich was die Handlung betrifft wenig schreibe, denn die ist auch wirklich das Beste an dem ersten Band der Ruf des Todes Reihe gewesen und ich finde es schade, dass ich mit diesem Thema so wenig Zeit verbringen durfte. Daher wünsche ich mir für den zweiten Band einfach mehr Handlung von der Story her. Die Figuren sind mir hier ehrlich gesagt gar nicht so wichtig und ich werde mich auch im zweiten Band eher auf das Drumherum freuen und nicht so sehr auf Maya (summsummsumm…Bienchen flieg herum) Noah.

An den Schreibstil musste ich mich am Anfang ein kleines bisschen gewöhnen. Ich weiß nicht, leider ist mir der Einstieg hier auch nicht so leicht gefallen, aber mit den Seiten hat sich das gegeben und am Ende flog ich nur so über die Seiten, so dass ich mich Schlussendlich sehr auf den zweiten Band freue, zumal ich ja nun weiß um was es sich handelt und ich hoffe, dass mich Simone Olmesdahl nicht zu sehr auf die Folter spannt.

Trotz der vielen Längen und dem lohnt es sich Soul Hunter – Ruf des Todes zu lesen, denn die Geschichte bietet eine Menge an Potential, das nur leider im ersten Band nicht ganz ausgeschöpft wurde. So hoffe ich, dass sich Simone Olmesdahl im zweiten Band nicht mir einem zu langen Vorlauf aufhält und wenn die Geschichte dort anfängt wo der erste Band endet, dann sollte ich mir keine Sorgen machen, denn das Ende von Band 1 bringt einem unweigerlich dazu den zweiten Band nach Erscheinen zu lesen.

Abschliessend ist zu sagen, dass …

Mit Soul Hunter – Ruf des Todes schafft es Simone Olmesdahl eine interessant Geschichte zu erzählen, die leider mit ihrer langen Einführung zu kämpfen hat. Mit tollen Ideen, dem gewissen Etwas an Romantik und einem leichten prickeln erzählt und Simone Olmesdahl die Geschichte von Noah und Maya und schafft es den Tod in einem ganz anderem Licht erscheinen zu lassen. Wer Romantik, Mythologie und eine Prise Erotik liebt, der wird mit Soul Hunter ein paar schöne Lesestunden verbringen. Einzig und allein der lange Einstieg und meine Abneigung den Charakteren gegenüber sind dafür verantwortlich, dass es von mir nur 3,5 / 5 Belles gibt.

Band 2 erscheint übrigens schon im Dezember 2014.

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