[Rezension] Die Schatten von London von Maureen Johnson (Shades of London #1)

[Rezension] Die Schatten von London von Maureen Johnson (Shades of London #1)Die Schatten von London
by Maureen Johnson

Reihe: Shades of London #1
Verlag: cbt
Erschienen am December 8th 2014
Genres: Mystery, Paranormal, Romance, Young Adult
Seiten: 512
Format: Paperback
ISBN: 9783570309438
Goodreads

Der Tag von Rorys Ankunft im altehrwürdigen Internat Wexford ist gleichzeitig der Tag, an dem eine Mordserie beginnt, die ganz London in Atem hält. Jack the Ripper ist zurück, oder vielmehr jemand, der exakt die Taten des Serienmörders kopiert.

Unter den Augen der an den Bildschirmen mitzitternden Londoner Bevölkerung tötet der Ripper trotz Überwachungskameras und observierenden Hubschraubern weiter – und lässt die Polizei alt aussehen, so ganz ohne Zeugen. Was keiner weiß: Eine einzige Zeugin gibt es – Rory. Die junge Amerikanerin ist die Einzige, die den Mörder gesehen hat. Womöglich auch die Einzige, die ihn sehen kann? Und plötzlich ist der Ripper hinter Rory her ...

RomanzeThriller / SpannungParanormalKrimi


Meine Gedanken zum Buch

Als ich mit Die Schatten von London angefangen habe wusste ich nicht viel über das Buch, bis auf:

 Ich würde es mit 5 anderen Lesern lesen
 Andere Leser liebten es
 Es hatte etwas mit Jack the Ripper zu tun

Ich war daher sehr gespannt wie es mir gefallen würde. Ich muss sagen, dass ich meine Erwartungen ein bisschen angekurbelt wurden, gerade weil ich auf einem meiner liebsten englisch sprachigen Blogs eine schöne Rezension gelesen hatte. So ganz konnten meine Erwartungen nicht erfüllt werden. Das lag an einigen kleinen Dingen.

Die Story

Ich weiß nicht was ich gedacht habe, aber ging davon aus, dass es sich bei diesem Buch um ein einen reinen YA Thriller handelt. Da ich wie zu beginn angedeutet nichts über das Buch wusste, war ich doch etwas erstaunt, als die Geschichte sich in zum Punkt Mystery und dann auch noch Paranormal wechselte. Es hat mich zwar nicht gestört, aber es war etwas komisch.

Was mich an der Story leider am meisten gestört hat und warum ich dem Buch auch nicht mehr als 3,8 Punkte geben konnte war neben den blassen Charakteren auch die Geschwindigkeit der Story. Es hat mir einfach ein bisschen zu lange gedauert, bis alles etwas in den Tritt kam. Sicherlich erleben wir die Berichte vom ersten Opfer gleich auf den ersten Seiten und wir wissen auch ziemlich schnell, das es sich bei den Morden um einen Nachahmer von Jack the Ripper handeln soll, aber bis es dann wirklich richtig los geht vergehen fast 200 Seiten, weil vieles erst einmal mit dem Schulalltag von Aurora ”Rory” handelt und sich da durchzulesen kann ein bisschen dauern.

Die Charaktere

Oh ja, die Charaktere. Die Charaktere von den meisten Bücher haben es im Moment schwer bei mir. Ich weiß auch nicht was los ist, aber habe im Moment eine Phase, in der mir die meisten Charaktere zu blass bleiben. Sie sind zwar da aber dann wieder doch nicht. Sie bleiben mir leider in letzter Zeit einfach zu blass und ich kann nichts mit Ihnen anfangen. Wenn sie wenigstens noch so viel Tiefe hätten, dass ich mich über ihren schlechten Charakter aufregen könnte, aber noch nicht einmal auf dieser Ebene sind sie mir nah. Sie tun nur einfach etwas, sind aber ansonsten nicht wichtig. Würden sie sterben, oder dem Mörder in die Hände fallen würde es mir nicht ausmachen. Sie sind einfach leblos und blass.

Leider galt das auch in einigen Momenten für Rory. Sicherlich ist sie mir als Hauptcharaktere und Ich-Erzählerin noch am sympathischtsten, aber dennoch bin ich nicht immer mit ihr klar geworden. Zwar ist ihre Freundin im Internat eine sehr freundliche Mitbewohnerin, aber sie war mir etwas zu freundlich. Das klingt jetzt doof, aber dann habe ich sie doch etwas ausgeflippter, als so verkniffen.

Das Cover

Normalerweise bewerte ich das Cover nicht, aber in letzter Zeit habe ich wieder das Bedürfnis dies zu tun. Das Cover werde ich aber nicht in die normale Bewertung einbringen, denn ich finde das Cover ist eine noch subjektivere Bewertung als ein Buch. Ich muss aber sagen, dass mir das Cover von den Farben her sehr gut gefällt. Nur dadurch ist es mir damals bei der Programmvorschau aufgefallen. Es gefällt mir jedenfalls besser als das US/ UK Cover des Paperbacks. Was sagt ihr dazu?

Abschliessend ist zu sagen, dass …

Alles in allem hat mir Die Schatten von London ganz gute gefallen. Es hat zwar ein bisschen gedauert, bis ich richtig in die Geschichte eintauchen konnte und manche Erklärungen sind mir immer noch nicht ganz klar, aber der erste Band enthielt einige gute Ideen und durch den angenehmen Schreibstil bin ich ganz gut voran gekommen. Ich bin gespannt was mich und Rory in den nächsten Bänden erwartet. Jeder der ein bisschen Mystery, paranormale Elemente und eine sympathische Heldin suchen, die könnten hier findig werden. 

  belle-4

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6 responses to “[Rezension] Die Schatten von London von Maureen Johnson (Shades of London #1)

    1. Huhu Saskia,

      das freut mich 🙂 Mir hat es doch recht gut gefallen und soweit ich weiß war niemand ganz enttäuscht 😉
      Ich hoffe es kann dich begeistern wenn du es eines Tages liest 😀

      Grüßlies
      Vanessa

  1. Cuppy

    Huhu,
    Das Buch habe ich vor kurzem bei Dir gesehen gehabt und es hatte mich vom Cover her und der Thematik schon angesprochen. Deine Schöne Rezension hat mich nur noch bestärkt es zu lesen – obwohl du nicht 100% zufrieden warst.

    Lieben Gruß
    Cuppy

    1. Hallo Cuppy,

      danke dir für das Lob <3
      Ich merke leider, dass es immer weniger Bücher gibt, die ich zu 100% mag, aber mit 85% kommt Die Schatten von London schon daher und somit immer noch sehr lesenswert 😀

      Grüßlies
      Vanessa

  2. Ich hab es heute in der Buchhandlung gesehen und direkt mitgenommen… Die ersten drei Kapitel haben mir bisher schon sehr gut gefallen und ich bin schon gespannt wie es weiter geht…

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