Diabolic: Vom Zorn geküsst von S. J. Kincaid

Diabolic: Vom Zorn geküsst von S. J. KincaidDiabolic: Vom Zorn geküsst
by S. J. Kincaid

Übersetzung: Ulrich Thiele
Verlag: Arena Verlag
Erschienen am 03.01.2017
Genres: Romance, SciFi, Young Adult
Format: Hardcover
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ISBN: 978-3401602592

Eine Diabolic ist stark.

Eine Diabolic kennt kein Mitleid.

Eine Diabolic hat eine einzige Aufgabe: Töte, um den einen Menschen zu schützen, für den du erschaffen wurdest.

Als Nemesis und Tyrus sich am Imperialen Kaiserhof begegnen, prallen Welten aufeinander. Sie – eine Diabolic, die tödlichste Waffe des gesamten Universums. Liebe ist ihr völlig fremd. Er – der Thronfolger des Imperiums, der von allen für wahnsinnig gehalten wird. Liebe ist etwas, das ihn nur schwächen würde. Dass ausgerechnet diese beiden zusammenfinden, darf nicht sein. Denn an einem Ort voller Intrigen und Machtspiele ist ein Funke Menschlichkeit eine gefährliche Schwachstelle …

Nemesis und Tyrus. Diabolic und Thronerbe. Ein Mädchen zwischen unbändigem Zorn und ergreifender Liebe, und ein Junge, dem Gefühle das Leben kosten könnten. Eine großes Fantasy-Spektakel, das den Lesern den Atem rauben wird!

RomanzeYoung Adult SciFi


Warum habe ich dieses Buch gekauft? 

Die Idee von Diabolic ist einzigartig und neu. Außerdem hat mich die Düsternis der Welt angesprochen sowie das Kämpferische und die Wildheit der Protagonistin.

Meine Gedanken zum Buch

Ich habe wirklich gekämpft. Ich glaube, ich habe zwei Monate gebraucht, um dieses Buch durchzulesen, jedoch bin ich wirklich froh drangeblieben zu sein, denn ca. nach der Hälfte konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Ich hatte sehr große Schwierigkeiten mich in diese Science-Fiction-Welt einzufinden und das lag vor allem an den vielen andersartigen Begriffen, die andersartige Gesellschaft und die andersartige Welt. Versteht mich nicht falsch, ich finde neue Welten und dazugehörige gesellschaftliche Neuordnungen sowie eine Geschichte, die im All spielt, eigentlich ziemlich aufregend, aber in diesem Buch wurde der Leser komplett reingeworfen. Mir fehlten am Anfang mehr Beschreibungen, vielleicht auch Erklärungen, die natürlich nicht authentisch gewesen wären für ein Wesen, das schon lange in dieser Welt lebt und alles als selbstverständlich ansieht, dennoch wäre mir damit ziemlich geholfen gewesen.

Dann kommen wir noch zu dem zweiten Punkt, welches das Lesen für mich schwierig machte und zwar die Protagonistin. Trotz Ich-Erzählperspektive und nachvollziehbaren Gedankengängen konnte ich mich nicht in sie hineinversetzen und ja, das lag vor allem daran, dass Nemesis kein Mensch ist, sondern eine Diabolic, ein genetisch verändertes Wesen, das zum Beschützen eines Menschen und zum Töten gezüchtet worden ist.

Sie denkt, empfindet und verhält sich nicht wie ein Mensch. Erst als sie immer mehr menschliche Züge an sich entdeckt und sich ihr Verhalten und ihre Art zu fühlen geändert hatte, verbesserte sich das Lesevergnügen für mich deutlich.

Mit den Veränderungen der Diabolic wurden auch die Beschreibungen der Welt besser. Ein möglicher Interpretationsversuch wäre meinerseits, dass sich bei der Diabolic durch ihre neuentdeckte Menschlichkeit ihre Art, die Umwelt um sich herum wahrzunehmen, veränderte. Zumindest könnte es ein Grund für die besseren Beschreibungen sein.

Auch die Liebesgeschichte hatte ihren Charme, nur leider konnte ich auch hier nie vergessen, dass sie ja kein richtiger Mensch ist im Gegensatz zu ihrem Liebsten. Da kommt ein bisschen die Biologin in mir heraus und ich frage mich ob sie einer Art angehören und wie ihr weiteres Leben gemeinsam aussehen könnte.

Der Weltenaufbau

Die Geschichte spielt weit in der Zukunft. Die Erde, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr und die Menschen verteilen sich auf Raumschiffen, Raumstationen und bewohnbaren Planeten. Es gibt einen Kaiser, der seine Untertanen unterjocht und jeglichen weiteren technischen Fortschritt sowie die Forschung im Namen der Religion verbietet. Was man da der Autorin wirklich lassen muss, ist, dass diese Buchwelt für mich sehr authentisch und gut durchdacht war. Die Kultur, die Religion, Adelstitel, Gewohnheiten von Menschen und Unterhaltungsmöglichkeiten wurden von ihr „erfunden“, die das Bild einer Zukunftsvision abrundeten.

Abschliessend ist zu sagen, dass …

Diabolic ein Wechselbad der Gefühle in mir ausgelöst hat. Am Anfang war ich von dieser Welt sehr begeistert, jedoch kam nach ein paar Seiten die Ernüchterung als ich mich einfach nicht in die Protagonistin hineinversetzen konnte und die Zukunftswelt für mich nur schwer zu verstehen war. Nach der Hälfte etwa wurde ich jedoch von der actionreichen Handlung völlig mitgerissen und hätte gerne noch mehr von Nemesis gelesen.

  belle-3


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